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Jüngerschaft

Wie wir Nachfolge leben

Jesus ist unser Hirte (Johannes 10,11). Und trotzdem brauchen wir einander, um voneinander zu lernen.

Jüngerschaft geschieht auf unterschiedliche Weise

Menschen kommen von unterschiedlichen Orten und stehen an unterschiedlichen Punkten. Deshalb haben wir über die Jahre unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht, was ihnen hilft.

Gruppe in Regenjacken lacht auf einem nebligen Berggipfel in die Kamera

Neu im Glauben

Wer sich gerade für ein Leben mit Jesus entschieden hat, wird bildlich gesprochen für eine Zeit an die Hand genommen, sofern er das möchte. Paulus schreibt, dass er Gläubigen zuerst Milch statt fester Speise gab (1. Korinther 3,2). So bekommt man am Anfang das, was man gerade braucht, um zu wachsen.

Dazu gehören für uns ein Grundkurs des Glaubens (Kolosser 2,6–7), Geschwister, bei denen man Fragen stellen kann (2. Timotheus 2,2), und Seelsorge, um das eigene Leben ehrlich vor Gott durchzugehen (Jakobus 5,16).

Ein neuer Anfang im Alltag

Menschen mit einem zerbrochenen Hintergrund hilft es sehr, für eine Zeit mit Geschwistern zu leben, in einer Wohnung oder ganz nah beieinander. So können sie sich im Alltag an Menschen orientieren, die schon länger mit Jesus unterwegs sind.

Für einige Monate

Eine Zeit bei uns

In den letzten Jahren kommen immer wieder Menschen aus dem In- und Ausland, die im Glauben schon ein Stück weiter sind und eine Zeit mit uns leben wollen. Sie entscheiden sich bewusst für eine abgesonderte Zeit, um zu lernen, zur Ruhe zu kommen und Gemeinschaft zu erleben. Meist bleiben sie einige Monate.

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Ein Leben lang lernen

Lernen hört nie auf. Wir brauchen immer wieder Vorbilder und brauchen einander als Freunde.

Das geschieht im Alltag: im gemeinsamen Leben, wenn wir einander in den Herausforderungen des Lebens ermahnen und ermutigen (1. Thessalonicher 5,11), und wenn wir Erlebnisse, Zeit und Besitz miteinander teilen (Apostelgeschichte 2,44–45).

Auch das ist Jüngerschaft.