Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit herrscht.
(2. Petrus 3, 13)

Hier ein Segensgruß, ein neues Lied und einige Gedanken dazu für euch. Außerdem eine bewegende Predigt aus von Gunnar Ahrend, zu dem selben Thema. Wenn ihr Zeit findet euch hiermit zu beschäftigen, lasst uns gerne eure Gedanken oder Herausforderungen dazu wissen.

Gott weist mich in den letzten Monaten auf eine Hoffnung hin, von der wir als Christen zwar wissen, aber die in vielen von uns noch nicht tief verwurzelt ist. Sie bestimmt bisher meist nur selten oder gar nicht unser Handeln, unser Sprechen, unsere Beziehungen, unsere Zeiteinteilung und unseren Alltag. Und das, obwohl sie neben Schlüsselereignissen, wie der Schöpfung der Erde und des Menschen, der Erwählung Abrahams und Israels, der Geburt von Jesus, seines Todes, seiner Auferstehung, und der Ausgießung des Heiligen Geistes ein Meilenstein im gesamten Plan Gottes mit der Welt ist. Eine Hoffnung, die ein neues Zeitalter einläuten wird, in dem Gerechtigkeit herrscht: Es ist die Hoffnung auf das Kommen unseres Retters, Fürsprechers und Hohepriesters Jesus – Yeshuah Hamashiach.

Aber warum verbinden wir so wenig mit diesem Tag und tragen den Gedanken an ihn nicht nah an unseren Herzen? Warum haben wir so wenig Vorfreude, obwohl es sogar an uns liegt, das Kommen dieses Tages zu beschleunigen? Und warum empfinden einige von uns eher Unbehagen oder sogar Angst?

Wir Menschen fürchten meist Dinge, die wir nicht kennen und auf die wir nicht vorbereitet sind. Wie sollten wir uns also auf etwas freuen, von dem wir nicht wissen, was es mit uns macht?

Genau aus diesem Grund müssen wir uns mit diesem Tag beschäftigen und mit dem, was die Bibel uns darüber sagt. Dann werden wir verstehen, dass es ohne Einschränkung ein Tag der Freude für Gottes Kinder sein wird, der den Anfang der Zeit markiert, in der wir für immer mit Jesus vereint sein werden. Dieses Verständnis über den Tag, an dem Jesus wiederkommt, kann uns eine große Hoffnung und Lebenskraft in unserem Alltag sein. Sie schützt uns vor zu großen Sorgen und hilft uns, unseren Halt und unsere Identität nicht aus vergänglichen Dingen, Ansichten und Hoffnungen zu ziehen und die stolzen Motive dieser Welt zu teilen, sondern Königreich-orientiert zu bleiben. Sie treibt uns an, unser Herz zu behüten, viel zu lieben, eine leuchtende Stadt auf dem Berg zu sein und unsere Lampen für den Tag seines Kommens vorbereitet zu haben. Und sie hält uns an „während wir auf den Tag warten, bemüht zu sein vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden zu werden.“ (2. Petrus 3,14)

„Jesus, wir lieben dich und bekennen, dass wir dich brauchen und noch mehr lieben wollen, damit unsere Herzen nicht kalt und bitter werden. Verändere uns, damit wir mit ehrlichem und freudigen Herzen sagen können: Bitte, komme bald!“

 

Passend zum Thema möchten wir euch gerne diese Botschaft von Gunnar Ahrend empfehlen:

Gottes Ruf für unser Leben ist Nachfolge, in Heiligkeit zu wandeln und darin stetig zuzunehmen. Aber wie ist das möglich in einer gefallenen Schöpfung? Wenn die Welt mit ihren Leidenschaften und Begierden, besonders in den Bereichen Macht, Geld und Sex in die Gemeinden einziehen? Wenn wir Sünde nicht mehr Sünde nennen und nicht mehr in der Lage sind einen Unterschied zu machen? Wie können wir dann voll Leidenschaft und Hingabe darauf hoffen, dass Jesus bald wiederkommt.

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