Jesus verändert – ..zockte Ego-Shooter und wurde immer isolierter ..

Befreit vom Stottern, Ego-Shootern und Isolation

Angefangen hat alles in einem Kindergottesdienst, wo ich Jesus mein Leben übergab. Ich führte mein Leben jedoch wie ich es wollte, zwar wollte ich einerseits mit Jesus leben, andererseits wünschte ich mir Anerkennung bei meinen Mitschülern in der Schule und Freunden zu bekommen.

Diese bekam ich jedoch nie, in der Schule wurde ich oft gehänselt, die meisten lachten mich aus. Ich hatte wenige Freunde, von einem ließ ich mich besonders beeinflussen, ich sah zu Ihm auf, weil er älter war als ich.

Ich traf mich damals jedes Wochenende mit ihm im Wald. Ich machte bei allem mit, machte alles, was er mir sagte, da ich wenig Selbstbewusstsein, bzw. keine eigene Meinung hatte. Wir gaben uns andere Namen und ich identifizierte mich mit einer erfundenen Persönlichkeit. Ich kombinierte diese ganze „Scheinwelt“ in meiner Phantasie zusammen mit den Computerspielen, mit denen ich mich täglich „vollsog“: Ego-Shooter, Strategie-Spiele,.. es mussten immer nur Gewaltspiele sein. Ich verbrachte viel Zeit mit Computerspielen, entweder alleine zu Hause oder auch bei Freunden. Hinzu kamen Fernsehserien, die viel mit Okkultismus zu tun hatten. Durch meine Freunde wurde ich hineingeführt in Pornografie, ließ mich für Rechtsextremismus begeistern, hörte sehr unchristliche Musik, u. a. Heavymetal, Techno, Trance,… Zu Hause durfte ich mehr oder weniger machen, was ich wollte, im Lernen für die Schule war ich sehr faul.

In den Schulferien war ich oft alleine in meinem Zimmer, dass ich mir im Keller eingerichtet hatte, schaute Fernsehen und spielte Computer. In die Schule ging ich oft mit der Angst, fertig gemacht zu werden. Auf dem Schulhof gab es häufig Schlägereien, oft hatte ich Angst davor, auch verprügelt zu werden, da mich viele Mitschüler schon bedroht hatten. Daher versuchte ich mir Kampfsport selber beizubringen durch diverse Fernsehserien oder auch durch „Tricks“, die ich von einem Freund lernte. Das war Zustand in dem ich lebte, völlig neben der Realität, in der ich nicht klar kam.

Mit der Zeit fing ich an zu stottern und meine Sprache stockte, ich konnte meinen eigenen Namen nicht mehr aussprechen. Nach einem Schulwechsel bekam ich plötzlich neue Freunde, bei denen ich mich angenommen fühlte und mit denen ich viel Mist machen konnte: sinnloses Zeitvertreiben, Alkohol trinken, Horrorfilme ansehen. Irgendwann, trotz dass ich endlich Freunde hatte, wo ich mich „wohl“ fühlte, merkte ich, dass mein Leben den Bach runter ging, meine „neuen Freunde“ hatten keinen guten Ruf und meine schulischen Leistungen wurden auch immer schlechter. Irgendwann bekam ich den Wunsch in mir, wieder ein Leben mit Jesus zu führen und ich betete: „Jesus, ich will wieder mit dir leben, ich kann aber nicht das aufgeben, was du nicht haben willst. Bitte hilf mir!“

Dann gab es einige Zeit später ein Ereignis, wo ich von der Polizei nach Hause gefahren wurde und das war der Augenblick, den ich ergriff, um mein Leben nochmal neu für Jesus zu entscheiden. Durch meine Mutter kam ich zu Friends of Jesus.Mein Leben änderte sich von da an total: Ich erlebte Befreiung von vielen verschiedenen Ängsten, Leute von Friends of Jesus beteten mit mir und Gott gab mir meine Sprache zurück, ich rede jetzt wieder ohne zu stottern oder zu stocken. Jesus hat mich Stück für Stück heraus geholt aus meinen Gedankenwelten und es fällt mir immer leichter mit meinen Gedanken in der Realität zu bleiben.Vor allem im alltäglichen Geschehen zu Hause oder auf der Arbeit war das Anfangs sehr schwer für mich. Gott ist dabei, mir Stück für Stück Selbstbewusstsein und eine Persönlichkeit zu geben. Ich war früher von meinen Gefühlen her in mir sehr kalt und emotionslos, auch hier ist Jesus dabei mir zu helfen und hat mir schon geholfen. Auch Äußerlich brach in meinem Leben plötzlich ein Segen los: Ich habe eine Ausbildung in dem Beruf gemacht, den ich mir früher immer gewünscht habe, aber nie gedacht hätte, diesen mal zu erlernen, ich bestand meinen Autoführerschein, konnte mir ein Auto kaufen, wo ich im Gegensatz zu früher gerade so den Hauptschulabschluss schaffte. Und wo ich früher zu nichts zu gebrauchen war, vor allem nicht zum Arbeiten, helfe ich heute viel mit bei praktischen Aktivitäten in Friends of Jesus.

Wenn ich mein jetziges Leben mit dem vor 7 Jahren vergleiche, dann hat Jesus wirklich ein großes Wunder in meinem Leben vollbracht! Das schönste ist für mich, dass Jesus immer bei mir ist, ich bin nie mehr alleine, brauche keine Angst mehr vor niemandem zu haben und kann mit ihm über alles reden. Ich weiß, Jesus liebt mich und versteht mich im Tiefsten meines Herzens.

Ich danke Jesus dafür, dass er mich so verändert hat.

Marcus E.